Wer besitzt denn 10.000 Dinge?

Auf Utopia habe ich gelesen, dass der durchschnittliche Deutsche etwa 10.000 Gegenstände besitzt. Zehntausend!!! Ich bin mir absolut sicher, dass ich kaum auf 1.000 Gegenstände kommen werde.  Jetzt reizt es mich, das heraus zu finden. Ich werde also demnächst Inventur machen.

Wenig zu besitzen finde ich gut und gesund. Ballast abzuwerfen schafft Raum und Ruhe – in der Wohnung und im Kopf. Aber alles mit Maß. Den „strengen“ Minimalismus, bei dem man mit weniger als 100 Gegenständen auszukommen versucht halte ich für zu extrem.

Bei meinem Umzug vor jetzt zwei Jahren habe ich mich von vielem getrennt. Aus Regalmetern an Bücherschränken wurde einen schmalen Schrank. Einige der aussortierten Gegenstände warten in Umzugskartons auf Menschen, die sie wertschätzend entgegen nehmen. An einigen Dingen hängen Erinnerungen an längst vergangene Tage, das macht die endgültige Trennung schwer.

Dennoch. Seit dem ich viel aussortiert habe kann ich nur bestätigen: Weniger zu besitzen fühlt sich gut an.

Auf das Ergebnis der Inventur bin ich selbst gespannt. Ob ich wirklich unter die 1.000 Gegenstände komme?

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4 Gedanken zu „Wer besitzt denn 10.000 Dinge?

  1. widerstandistzweckmaessig

    Hallo!

    Das Thema Minimalismus boomt gerade wieder einmal, das ist vielleicht der Wunsch der Menschen nach weniger Stress und Hektik?

    Die Anzahl der Dinge, die man besitzt, wird leicht unterschätzt. Herr Widerstand meinte er hätte ja nur eine Hand voll Kleidungsstücke, er besitzt fast nichts, sicher keine 100 Teile. Ich habe das sofort geglaubt und habe mir trotzdem dann die Mühe gemacht, nachzuzählen. Als ich deutlich über 100 und noch immer nicht fertig war, habe ich aufgehört zu zählen. Ich hatte keine Lust mehr auch noch alle Socken und die Unterwäsche zu zählen.

    Dabei hat er wirklich ganz wenig, sagt oft, wir müssen jetzt wieder waschen, weil ich habe nichts mehr anzuziehen.

    Ich habe noch immer ganz viele Bücher, obwohl ich schon so viele weg getan habe. Im Laufe eines langen Lebens sammelt sich viel an.

    Bin schon sehr gespannt auf Deine Inventur!

    lg
    Maria

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  2. birthesgartenzeiten

    Interessanter Bericht … Ich bewundere die Menschen, die sich von allem überflüssigem trennen können… Ich kann es leider nicht, ich hebe vieles – viel zu viel – auf, weil ich es vielleicht irgendwann wieder gebrauchen kann. Werfe ich etwas weg, suche ich es oft kurze Zeit später wieder und denke: hätte ich doch nur nicht… ;-).
    Bin gespannt auf die Inventur, 1.000 Dinge hört sich zwar zunächst viel an, aber in einem Haushalt kommt diese Menge doch recht schnell zusammen… !?
    LG Birthe

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